Sonntag, 19. Januar 2014

Filmkritik: Little Big Soldier

Auf einem Schlachtfeld. Alle Soldaten scheinen tot zu sein. Nur 2 haben überlebt. Ein Bauer der gegen seinen Willen eingezogen worden ist und der Anführer der Gegner. Der Bauer nimmt den Gegner gefangen und will ihn in sein Reich bringen um dort eine große Belohnung zu bekommen um endlich wieder ein normaler Bauer zu sein, er hat den Krieg satt und versteht ihn auch nicht. Doch auf die Reise müssen die beiden viele Abenteuer bestehen.

Jackie Chan wird auch nicht jünger, das merkt man an seinen Filmen, sind die meisten neuen aus Hollywood nicht wirklich mehr gut. Dreht er in Hong Kong Filme die anders sind. Schon „Stadt der Gewalt“ zeigte das er anders kann. Bei „Little Big Soldier“ hat er das Drehbuch geschrieben und einen Film erschaffen, der das Thema Krieg und warum dieser nie gut ist auf eine andere Art zeigt. Ja er wird als Actionkomödie beworben, doch hat der Film wieder Traurige und Ruhige Momente. Sprich es gibt viel Drama. Die Action steht hier nie im Vordergrund ist auch über die knapp 95 Minuten des Films gut verteilt. Sie wirkt nie Dominant, sie steht eher im Hintergrund.
Der Film zeigt uns das ungleiche Paar was sich unterhält und immer die Frage warum der Krieg, wieso das ganze? Der Bauer will das alles nicht und kann es nicht verstehen das man nicht friedlich mit einander reden kann. Immer wieder treffen die beiden auf ihren reisen auf zerstörte Orte und arme Menschen. Das zeigt das die Welt im Krieg auch kein schöner Ort ist auch wenn der Hintergrund noch so wunderschön sein mag.

„Little Big Soldier“ ist der neuste Film mit Jackie Chan, wer auf einen 90 Minütigen Film erwartet der viele Kampfszenen zeigt ist hier falsch. Der Film lebt viel mehr von seinen Dialogen und hat ein wirklich Böses ende. Ein großartiger Film mit Jackie Chan. Der Geheimtip.